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Das Projekt

„Kaalay la!“, „Komm mit!“ auf Somali, ist eine Einladung für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen, an Kinder- und Jugendfreizeiten teilzunehmen, um sie in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu stärken und ihre Integration zu fördern. Anbieter von Kinder- und Jugendfreizeiten entwickeln und erproben in diesem Vorhaben Konzepte für Kinder- und Jugendfreizeiten mit und für junge Flüchtlinge.

 

Warum „Kaalay la!“?

Junge Flüchtlinge sind nach ihrer Ankunft in Deutschland zwar versorgt, doch viele haben durch die Eindrücke der Flucht ihr Vertrauen gegenüber Anderen und auch sich selber verloren. Positive Erfahrungen, die sie die Eindrücke der Flucht überwinden lassen, können ihnen dieses verlorene Vertrauen wiedergeben und damit nachhaltig zu einer verbesserten Lebensqualität führen.

Kinder- und Jugendfreizeiten können den Kindern und Jugendliche positive Erfahrungen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung ermöglichen.

 

Was will „Kaalay la!“?

Gemeinsam entwickeln Anbieter von Kinder- und Jugendfreizeiten mit den Akteuren der Flüchtlingshilfe in Nordrhein-Westfalen Konzepte für mindestens fünf verschiedene Formate von Kinder- und Jugendfreizeiten mit und für junge Flüchtlinge, die die besonderen Bedürfnisse der Teilnehmenden und der verantwortlichen Personen berücksichtigen.

Außerdem werden notwendige Schulungs- und Beratungskonzepte gemeinsam erarbeitet und durchgeführt. Die Mitarbeiter-Schulungen richten sich an die Betreuerinnen und Betreuer der Freizeiten sowie an die inhaltlich Verantwortlichen der Projektpartner. Die Inhalte richten sich an den Bedarfen der Träger aus und decken spezifische Anforderungen beim Angebot von Freizeiten für Flüchtlinge zwischen 6 und 16 Jahren ab. Beispiele sind die Felder rechtliche Rahmenbedingungen, Umgang mit Sprache, Konflikttraining, interkulturelle Aspekte, gruppendynamische Konzepte. 

Von den Erfahrungen sollen alle Träger und alle Kinder und Jugendlichen im Sinne einer inklusiven Kinder- und Jugendarbeit profitieren. Im zweiten Projektjahr werden die Ergebnisse den Anbietern von Kinder- und Jugendfreizeiten und den Akteuren der Flüchtlingshilfe im Rahmen von Fachtagen in ganz NRW zur Verfügung gestellt. Für die interessierte Öffentlichkeit wird es eine abschließende Fachtagung zu den Ergebnissen des Projekts geben. Die Erfahrungen werden deswegen auf einer abschließenden Fachtagung der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Die auf Grundlage der wissenschaftlichen Evaluationsergebnisse angepassten Konzepte stehen dann den Anbietern von Kinder- und Jugendfreizeiten und den Akteuren der Flüchtlingshilfe als kostenfreier Download zur Verfügung. Einen Zeitplan für das Projekt finden Sie hier

 

Wer macht mit?

Die Anbieter der Kinder- und Jugendfreizeiten im Projekt „Kaalay la!“ kommen aus unterschiedlichen Bereichen. Beteiligt sind Träger der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe, der Offenen Jugendarbeit, der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung, des Deutschen Jugendherbergswerks, kirchliche Träger, Wohlfahrtsverbände, Jugendverbände und Schulen.

Eine Liste der Projektbeteiligten finden Sie hier.  


Mehr zu den Maßnahmen finden Sie unter „Freizeitprogramme“

 

Im zweiten Projektjahr werden die Ergebnisse den Anbietern von Kinder- und Jugendfreizeiten und den Akteuren der Flüchtlingshilfe im Rahmen von Fachtagen in ganz NRW zur Verfügung gestellt. Die Anbieter erhalten die Möglichkeit, sich an einer Evaluation zu beteiligen, so dass die Anzahl der begleiteten Programme erheblich erhöht werden kann und eine quantitative Auswertung eine belastbarere Aussagekraft erhält. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt die TH Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Thimmel. Mehr dazu finden Sie hier.