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Bericht zur Nachhaltigkeitskonferenz „Kaalay la!“ – Vielfältige Jugendarbeit für und mit jungen Geflüchteten

Am 11. und 12. April 2018 stellten transfer e.V und die Technische Hochschule Köln die Ergebnisse aus dem zweijährigen Projekt „Kaalay la!“ im Horion-Haus des Landschaftsverbandes Rheinland in Köln-Deutz vor.

In den vergangenen zwei Jahren erarbeiteten transfer e.V., die TH Köln und Projektpartner aus der Freien Kinder- und Jugendhilfe, kirchliche Träger und Schulen in NRW neue Reise- und Lernkonzepte sowie deren pädagogische Infrastruktur. „Bislang ist das Thema Jugendreisen als Lernort für Geflüchtete weder theoretisch noch praktisch evaluiert. Das Projekt setzt damit neue wissenschaftliche Standards, die der Praxis neue Impulse liefern“, erläuterte Dr. Werner Müller, Projektleiter von „Kaalay la!“ bei transfer e.V. zu Projektbeginn. Bei der Nachhaltigkeitskonferenz wurde nun eine Bilanz gezogen, welche Ansätze besonders erfolgreich waren, welche Stolpersteine es gab und wie Zukunftspotenziale für weitere Kooperationen und Vernetzungen in diesem Arbeitsfeld entwickelt werden können.

 

Die Konferenz widmete sich u.a. den wissenschaftlichen Evaluationsergebnissen. Ebenso luden Mitmach-Angebote aus den Bereichen Zirkus, Musik, Theater und Stadterkundung dazu ein, ganz praktisch bewährte Programme auszuprobieren. Das Jugendprojekt Music International Against Xenophobia (M.I.X.) aus Köln Mülheim war mit einem Workshop bei der Konferenz dabei. Wie sich das angehört hat, davon gibt die Internetseite von M.I.X. und der Beitrag „Bei M.I.X. hat jeder einen Platz in der Kölner“ in der Kölner Illustrierten einen Eindruck.



Zuletzt wurde im Sinne einer nachhaltigen Projektstruktur zur Weiterentwicklung der gewonnenen Ergebnisse angeregt. 

 

Gefördert wird das Projekt „Kaalay la! – Konzeptentwicklung und -evaluation von Kinder- und Jugendfreizeiten für und mit jungen Geflüchteten“ von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. Die Veranstaltung wurde von transfer e.V. koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem LVR-Landesjugendamt und unter Mitwirkung der Technischen Hochschule Köln durchgeführt.

>>> Zur Dokumentation

Copyright: Una Kliemann; transfer e.V.

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