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Vom Improvisations-Theater zur „Neuen Autorität“

Theaterpädagogische Aufwärmspiele, Gruppen- und Vertrauensübungen bis hin zu Improvisations-Spielen waren Kernelemente der zweitägigen Veranstaltung „Theater ImPuls – theaterpädagogische Praxis“ vom 19. Januar bis 20. Januar 2018 in der Jugendakademie Walberberg e.V. Den Fokus legten die beiden Referenten, Lotar Kienzler und Uwe Fischer von Theater ImPuls, auf die praktische Erprobung. Den teilnehmenden Lehrer*innen, Ehrenamtlichen und hauptberuflich Beschäftigten in der Flüchtlingsarbeit sollte es möglich sein, die neuen Methoden direkt in die alltägliche Arbeit zu übernehmen. Dabei kam der Spaß, sich auf der Bühne auszuprobieren, nicht zu kurz. Doch auch ernstere Themen wie die „Neue Autorität“ verfolgten die Teilnehmer*innen mit Interesse und Neugier. Im Spannungsfeld zwischen der „alten“, strengen Autorität und einer „Laissez-faire“-Haltung bewegt sich die „Neue Autorität“ – ein Konzept, das die Referentin Andrea Lampe vorstellte. Aus theaterpädagogischer Perspektive ging es dabei besonders um die verschiedenen Elemente der Präsenz und das Thema „Status“.

Der Fachtag wurde von transfer e.V. koordiniert und fand in Kooperation mit Theater ImPuls Köln statt. Theater ImPuls befasst sich seit 1997 mit der Förderung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen mittels theaterpädagogischer Projekte auf der Grundlage eines humanistischen Weltbildes.

Die Dokumentation zur Veranstaltung ist hier zu finden.

Copyright: transfer e.V. (Lena Schulte-Michels)

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